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Handlettering

Als der Trend des Handletterings Österreich erreicht hat, hab ich ihn irgendwie verschlafen. Doch vor kurzem bin ich wieder darauf gestoßen und war fasziniert.

Motiviert, wie ich dann immer gleich bin, hab ich mir gleich mal ein paar Stifte und Bücher gekauft, versucht, das Gelesene/Gesehene umzusetzen und war recht schnell deprimiert.
Also hab ich mir weitere Inspiration auf Instagram und Pinterest gesucht, mir noch mehr Stifte und noch ein Buch gekauft, aber auch das führte zu nichts.

 

Also hab ich kurzerhand beschlossen, einen Workshop zu besuchen.

Die Workshop-Leiterin "DiLara" begrüßte insgesamt 11 Teilnehmerinnen mit je einem personalisierten Goodie-Bag, das einen Block und Stifte enthielt und gab uns eine kurze Einführung in das Thema Handlettering.

Danach ging es an die Übungsblätter - 21 Stück!

Das heißt, DiLara hatte Übungsblätter vorbereitet, auf denen alle Buchstaben in verschiedenen "Schriftarten" vorgedruckt waren und wir zogen sie nach.

 

Die Erkenntnis: man glaubt gar nicht, wie schwierig es ist, zuverlässig gerade Striche zu ziehen.

Außerdem braucht man für Handlettering am Anfang nicht unbedingt Talent, sondern sehr, sehr viel Übung, damit die Bewegungen fließender und natürlicher werden und nicht so wackelig und zittrig, wie das bei mir der Fall war.

Nach jedem "gelernten" Alphabet, sollten wir einen Schriftzug in unseren Goodie-Block schreiben, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie die Schrift dann "in echt" aussieht.

 

Am Schluss des Workshops ging es an die Brush-Pen. Brush-Pens sind Stifte, mit einer langen, flexiblen Spitze, mit denen man die typischen Lettering-Schriftzüge schreiben kann. 

Durch die Art der Spitze, werden Abwärts-Striche automatisch dicker als Aufwärts-Striche und somit entsteht der charakteristische Lettering-Stil.

Aber auch hier heißt es: es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und man braucht ganz viel Übung und Geduld, bis das Ergebnis wirklich gut aussieht.

Auch wenn ich nach wie vor kein Meister im Handlettering bin, bin ich froh, den Workshop besucht zu haben. Es ist gut, wenn man von einem Profi lernen und ihm Fragen stellen kann. Außerdem wird man so auf mögliche (Anfänger-)Fehler, wie z.B. eine falsche Stifthaltung hingewiesen.

 

DiLara veranstaltet regelmäßig solche Workshops in Graz.

Ihre Kreationen findet ihr hier in ihrem Instagram-Profil.

 

Wer von euch hat Lettering schon mal ausprobiert? Wie ging es euch damit?

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