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Imagevideo drehen

Vor ein paar Wochen habe ich Lothar kennen gelernt. Lothar ist seit Jahren erfolgreicher Trainer und beschäftigt sich unter anderem auch mit dem Thema "e-learning". Detailliertere Infos findet ihr unter den folgenden Links:

https://lothar-lackner.at/

https://lplusl.at/

 

Auf alle Fälle haben wir vereinbart auch für nouhau ein Image-Video zu drehen, das ungefähr 90 Sekunden dauern sollte.

Nachdem ich von Lothar wertvolle Tipps bekommen habe, was im Text alles erwähnt werden sollte, machte ich mich also ans Texten.

Wichtig dabei war für mich zu erwähnen, welche Probleme nouhau löst, wie die Lösung aussieht, was die Vorteile sind (einerseits für Vortragende, andererseits für Teilnehmer) und einen sogenannten "Call-to-Action" - also Aufforderung zum Handeln.

 

Bereits das Schreiben des Textes bereitete mir einige Schwierigkeiten. Einerseits kann man recht schwer einschätzen, wie viel man in 90 Sekunden sagen kann (Fun Fact: Das Video wurde im Endeffekt ca. 110 Sekunden lang, obwohl ich dachte, ich fülle mit meinem Text gerade mal eine Minute), andererseits war ich mir nicht sicher, was ich sagen und was weglassen sollte. Ich habe immer die Angst, dass ich zu wenig sage, weil gewisse Dinge für mich als Initiatorin einfach logisch sind und ich deshalb nicht mal daran denke sie zu erwähnen. Und im Gegensatz dazu gibt es über nouhau so viel zu sagen, dass ich bestimmt auch ein 30-minütiges Video füllen könnte.

Lothar hat mir aber sehr gut dabei geholfen, mich darauf hinzuweisen wenn wo etwas zu viel oder zu wenig Text ist.

 

So weit, so gut. Am Montag war es dann so weit und wir haben den Clip gedreht. Dafür habe ich einen Seminarraum im Aula X Space gebucht und Lothar ist mit der kompletten Ausrüstung angereist. Nach einem kurzen Hallcheck und dem Finden einer geeigneten Position im Raum (die dann mit Klebeband am Boden markiert wurde), begann Lothar sein Equipment aufzubauen: Kamera, Mikro, Licht und das Coolste: der Teleprompter.

Eigentlich recht simpel, aber extrem hilfreich.

Es handelt sich dabei um einen einseitigen Spiegel, der vor der Kamera montiert wird und einfach nur spiegelt, was auf dem darunter liegenden iPad angezeigt wird. Dadurch kann man den Text lesen und dabei durchgängig direkt in die Kamera schauen.

 

Und dann ging der Dreh auch schon los. Wir haben das Video insgesamt 3 oder 4 mal aufgenommen, sodass Lothar genug Material hatte um den Clip daraus zusammenzuschneiden.

Meine Erfahrung und meine Learnings:

  • Es macht einen großen Unterschied, ob man vor der Kamera oder vor Publikum spricht. Das Fehlen von "Rückmeldung" in Form von Lächeln, Nicken etc. fehlt einfach.
  • Es ist total ungewohnt, während der ganzen Aufnahme nur in die Kamera zu schauen. Bei einer "normalen" Präsentation vor Publikum, soll man ja den Blick durch die Reihen schweifen lassen, was mir komischerweise auch ein paar mal passiert ist - obwohl es ja gar keine "Reihen" gibt.
  • Aus meinen 60 Sekunden wurden 110 Sekunden. Lothar meinte, das liegt daran, dass man für Text länger braucht, wenn man ihn mit "Emotion" vorträgt bzw. liest.
  • Ganz generell fühlte es sich für mich schon ein bisschen komisch und ungewohnt an, aber die Erfahrung war auf alle Fälle spannend. Und das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach echt sehen lassen.

Lothar bietet übrigens auch auf nouhau einen Workshop an, in dem ihr selbst lernen könnt, solche Videos zu drehen. Dieser findet am 28.2. statt und es sind noch 6 Plätze verfügbar.

Alle weiteren Infos zum Workshop findet ihr hier.

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